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Mission product naming – Mission Monument!

AR City Adventure App – schweren Herzens, aber auch voller Vorfreude („Jetzt wird’s ernst!“), verabschiedeten wir uns Anfang des Jahres vom Arbeitstitel unseres Projekts. Unzählige Male hatten wir diesen Titel gesagt und geschrieben, mit ihm auf unserer Fahne hatten wir die Förderung des FFF erhalten und das Tourismus-Referat der Stadt München als Beta-Test-Kunden gewonnen. Prägnant war er gewesen – und sogar ein Stück weit melodiös. Allerdings waren wir auf der Suche nach etwas, das originell wäre, einen größeren Personenkreis ansprechen und im Gedächtnis bleiben würde. Also bündelten wir unsere kreativen Energien mal wieder in Form eines Workshops, um mit einem schmissigen App-Namen ums Eck zu kommen. 

Der besagte Workshop fand unter Corona-Auflagen im Büro statt, sein Kernstück bildete die Reizwort- und Reizbildtechnik, bei der Begriffe bzw. Bilder zu Assoziationen führen sollen, die dann im Hinblick auf die Problemstellung „interpretiert“ werden. (Wer im Deutschunterricht die Bild- und Literaturanalyse liebte, ist bei dieser Methode goldrichtig….) So kommt man zu einer Reihe von Kriterien und Zielvorgaben für die Lösung des gestellten Problems. Im konkreten Fall hieß das: Wie soll unser Titel wirken? Wen soll er ansprechen? Was soll ausgedrückt werden? Das Notierte kann in einem nächsten Schritt als Ausgangspunkt für ein Namens-Brainstorming hergenommen werden.

(Motivationsfolie aus der Präsentation zu unserem Workshop)

Doofe Vorschläge: Gibt es nicht, beim kreativen Arbeiten wird alles erst einmal ausgespien und aufgenommen, nichts wird vorverurteilt; denn einiges kommt einem mit etwas Abstand deutlich geeigneter vor oder kann der Grundstein für eine weitere Idee sein. 

Nach dem durchaus illustren Workshop schliefen wir alle erst einmal mindestens eine Nacht über die Vorschläge.

(Das Whiteboard mit unseren Assoziationen, Metaphern und Namensideen)

Im Verlauf der folgenden Tage teilten wir die Ideen mit jeweils wenigstens drei Personen, deren Reaktionen wir uns notierten, um sie beim nächsten Weekly auszutauschen. 

– “Das mit dem Golem
– “Talking Heads! – nur bei der Google-Suche vielleicht schwierig, wegen der Band… aber schön bildhaft!”
– “Numero 10 gefällt mir <3, das mit den steinernen Zeugen!”

… Die Reaktionen waren vielfältig, dennoch kristallisierten sich glücklicherweise fünfzehn potentielle Gewinner-Titel heraus, zu denen wir weitere Freunde, Familienmitglieder und Bekannte befragten, bis nur noch drei Favoriten übrig blieben. 

Nachdem wir im Februar für die verbliebenen drei heißen Kandidaten eine kleine Auswahl an Untertiteln zusammengebastelt und alles als anonyme Umfrage im Familien- und Freundeskreis verschickt hatten, trudelten die Abstimmungen ein. Vor unseren Augen veränderten sich diverse Kuchendiagramme zu Titel- und Untertitel-Kombinationen fast stündlich, weil rund 50 Menschen so nett waren, uns ihre Meinung, zum Teil sogar mit weiteren Anregungen, dazulassen. Und das war das Ergebnis:

(Endergebnis der Umfrage)

Da wurde nicht mehr viel herumdiskutiert:
“Mission Monument – Steinerne Zeugen erzählen ihre Geschichten”
it is
, dachten wir uns! Das können Leute, die der englischen Sprache nicht so mächtig oder nicht so zugeneigt sind, und die keine Ahnung davon haben, was sich hinter “AR” verbirgt, genauso verstehen und aussprechen wie Generation Z. Mal klingt’s so, mal so. 
Und der Zauber, der von unserer Anwendung ausgehen soll, lässt sich bereits erahnen. 

Wir bedanken uns in diesem Sinne noch einmal ausdrücklich bei allen, die sich mit uns auf diese Mission begeben haben…!

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